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Mittwoch, 16. Mai 2012

The Hero and the Villain: Kapitel 1 - Der neue Feind

The Hero and the Villain

- A Pokèmon Ranger: Special Crossover Story

Kapitel 1: Der neue Feind


Minami und Pichu  ließen sich bis zu Talugas Haus tragen. Seit die Rangerin nach Oblivia kam lebte sie dort mit Taluga, Nema und Delia, doch heute sollte nur Nema Zuhause sein da Taluga und Delia etwas zusammen unternehmen wollten. Minami bedankte sich bei Suicune und gab ihm einen Pokèriegel bevor sie die Tür aufschloss. Sie war ziemlich erschöpft, denn heute hatte sie fünf Missionen in dieser Hitze erledigt. Sie wollte sich nun einfach nur ausruhen.
Sie betrat die kleine Hütte dicht gefolgt von Pichu und wurde sogleich von Nema begrüßt.


„Hey Minami, wie ist es gelaufen?!“. Die Braunhaarige drehte sich einmal im Kreis und vollzog ihre Rangerpose etwas weniger enthusiastisch als sie es eigentlich beabsichtigt hatte. „Mission erfolgreich. Der Weg ist wieder frei.“ Nema strahlte sie an. „Super! Ich wusste ich kann mich auf dich verlassen! Übrigens..heute war ein seltsamer Brief für dich im Briefkasten. Aber setzt dich erst mal und trink etwas.“  Nema stellte ihr einen Orangensaft auf den Tisch.

Minami runzelte die Stirn „Ein seltsamer Brief?“ fragte sie, und nahm einen kräftigen Schluck von dem Saft. Nema überreichte ihr den Brief. Auf dem Umschlag war ein seltsames Zeichen zu sehen: 悪
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„Hehe ich dachte erst an einen Liebesbrief, doch dieses Zeichen hat meine Neugier geweckt. Aus dem Grund habe ich etwas nachgeforscht und herausgefunden dass dieses Zeichen aus einer antiken Sprache stammt.“ Sagte die Blauhaarige und hielt einen Moment inne. „Laut meinen Büchern spricht sich dieses Zeichen –Waru- was so viel bedeutet wie –Böse-“


„Verehrte Heldin von Oblivia
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Ich schreibe ihnen da ich bei einer bestimmten Angelegenheit ihre Kooperation benötige.
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Bitte kommen sie heute Nacht um 22.00 Uhr zum Fuße des Monte Sorbeto. Es gibt Wichtiges zu besprechen.   Um ihnen meine Ernsthaftigkeit zu demonstrieren und ihnen zu mehr Motivation zu verhelfen habe ich ihre Eltern in meine Gewalt gebracht. Sollten sie nicht pünktlich erscheinen werde ich nicht für ihr Überleben garantieren können. Wenn sie ihre Eltern lebend wiedersehen wollen ist es zwingend erforderlich das sie alleine am Treffpunkt erscheinen. Die einzige Ausnahme bildet dabei ihr Partnerpokèmon Pichu, ich gestatte hiermit seine Anwesenheit.


PS: Machen sie sich nicht die Mühe ihre Eltern erreichen zu wollen. Ich habe die Funkverbindung auf der ganzen Region außer Kraft gesetzt.


Gezeichnet:      Das neue Böse„


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Minami runzelte die Stirn erneut. Das ist doch verrückt, dachte sie. „Ja ja, ich weiss..“ sagte die junge Forscherin. „Das Zeichen bedeutet sicher etwas ganz anderes. Wer würde schon so etwas Missverständliches auf einen Brief schreiben?! Aber mach ihn einfach auf dann wird uns sicher alles klar!“ Die Rangerin nickte und tat genau das. Der Brief war in einer schwungvollen aber nicht unleserlichen Schreibschrift geschrieben. Sie begann die ersten Zeilen zu lesen doch dann stockte ihr der Atem. „Was steht drin, was steht drin?!“ drängte Nema, und die Rangerin begann den Brief vorzulesen.
Nema schlug die Hand auf den Mund. „E-Ein Erpresserbrief?!“ Minami schüttelte den Kopf. „Ruhig Blut.. sammeln wir erst mal unsere Gedanken.“ Sie ging den Brief nochmal aufmerksam durch. „Meine Eltern leben im Ausland. Woher sollte er ihre Identität kennen und wie sollte er sie nach Oblivia gebracht haben?“ Sie nahm noch einen Schluck von dem Saft. „Und diese Bezeichnung; Der neue Oberschurke.. soll das ein schlechter Witz sein?“ Sie holte erneut ihr Handy heraus und prüfte den Empfang. „Allerdings  habe ich seit kurzem wirklich keinen Empfang mehr… Nema, kann ich mir eines eurer Telefone leihen?“ Die Erfinderin richtete sich auf.
„Hier gibt es doch keine normalen Telefone! Nur das Supernema-kommunikationswerkzeugdeluxe! Wenn das nicht funktioniert gibt es ein Problem mit dem Funkturm. Warte kurz..!!“ Sie rannte in das Nebenzimmer und es klang fast so als würde sie metallene Gegenstände durch die Gegend werfen. Dann klang es so als würde sie mit der flachen Hand auf einen Metallkasten schlagen, und einen Moment später ertönte nur ein lautes: „ES IST TOT!!“ von der jungen Erfindern. Die Rangerin richtete  sich auf, es war klar was sie nun zu tun hatte. „Lass gut sein Nema, es führt sowieso kein Weg daran vorbei. Ich muss gehen!“  Sagte Minami entschlossen als  Nema geknickt zu ihr zurücktrottete.

„Meinst du das ernst?! Das ist zu 200% eine fiese Falle!!“ Die Rangerin hatte die Eingangstür bereits geöffnet. „Ich weiß, doch genau aus dem Grund muss ich gehen! Ich bin ein Top Ranger und wann immer jemand anfängt andere Leute zu bedrohen muss ich einschreiten, selbst wenn ich diejenige bin die bedroht wird. Außerdem..“ Sie hielt der Forscherin ihr Handy hin und deute auf die dort angezeigte Uhrzeit. „Es ist bald 22.00 Uhr, und ohne funktionierenden Funkturm können wir unmöglich Leute auf der Isla Sophita oder sonst wo rechtzeitig um Hilfe bitten.“


 

Nema gefiel das gar nicht, doch sie wusste das Minami Recht hatte. „Dann auf geht’s, große Heldin! Ich gehe zum Funkturm und sehe nach was dort nicht stimmt.“ Bevor Minami etwas erwidern konnte rannte die Erfinderin an ihr vorbei Richtung Funkturm. „…Alles klar!“ Rief die Heldin und sprang gen Himmel. „Komm Latias!!“ Sie zeichnete das Äon Rangersymbol auf den Boden und wie aus dem nichts erschien Latias sodass die Heldin gekonnt auf dem Pokèmon landen konnte.  
„Schön dich zu sehen Latias! Pichu komm, wir haben wohl doch noch eine letzte Mission zu erfüllen.“ Das kleine Pichu lies einige schöne Töne auf seiner Ukulele erklingen und sprang dann ebenfalls auf Latias. „Los, retten wir unsere Eltern und erledigen den unbekannten Feind!“
„Laaaaaaaatiaaaaaa~“

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